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Sprachenlernen lernen durch frühe Mehrsprachigkeit PDF

Eigenes Erbe – Fremdes Erbe. Gemeinsame Heimat. Symposion im Rahmen des Niedersachsentages 2012

Cloppenburg 4. Mai 2012 14:00 bis 17:30 Uhr 15:20 bis 16:45 Uhr

Workshop der Fachgruppe Niederdeutsch und Saterfriesisch

Sprachenlernen lernen durch frühe Mehrsprachigkeit

Eines der wesentlichsten Elemente von Kultur ist die Sprache. Fundament der Sprache ist die Muttersprache. Mit ihr erschließen Menschen ihre Umwelt und Mitwelt, erfahren so auch Geborgenheit und damit Heimat. Wer neben Deutsch auch noch Niederdeutsch, Saterfriesisch oder z. B. auch Türkisch oder Kurdisch sprechen kann, bewahrt sich so ein Stück kulturelle Identität, ein besonderes Stück Heimat. Gleichzeitig fördert der Gebrauch mehrerer Sprachen die Fähigkeit, sich auch noch weitere Sprachwelten zu erschließen und trägt so zum menschlichen Miteinander auch über die eigene Region, die eigene Heimat hinaus, bei. Über die besondere Bedeutung von Sprachenlernen lernen durch frühe Mehrsprachigkeit soll hier nachgedacht und miteinander diskutiert werden.

 

Hinführung

Die besondere Bedeutung von früher Mehrsprachigkeit

Heinrich Siefer, Sprecher der Fachgruppe Niederdeutsch und Saterfriesisch im NHB

 

Vortrag

Das Sprachenlernen lernen durch frühe Mehrsprachigkeit

Cornelia Nath, Leiterin des Plattdütskbüros der Ostfriesischen Landschaft

 

Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit in der Praxis

Platt in der Grundschule in Ostfriesland

Herma Knabe, Koordination des Projektes „Ostfriesland und das Saterland als Modellregionen für frühe Mehrsprachigkeit“

 

Seeltersk in Kindergarten und Grundschule

Ingeborg Remmers, Leiterin des Projektes Saterfriesisch an der Grundschule Scharrel

 

Herkunftssprache Kurdisch in der außerschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Lokman Koyun, Yezidische Gemeinde Cloppenburg

 

Herkunftssprache Türkisch in der Grundschule

Norbert Högemann, Grundschule Garrel Diskussion

 

Moderation: Heinrich Siefer, NHB Fachgruppe Niederdeutsch und Saterfriesisch

 

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